Design



Messestand Lobbe

Messestandkonzeption und -architektur

Für den Messeauftritt der Firma Lobbe auf der Messe Entsorga-Enteco im Oktober 2006 konzipierte ich den Messestand einschließlich Standarchitektur, Grafikkonzept und Projektbetreuung. Zur letzteren gehörte neben dem Verfassen eines Pflichtenheftes für den Standbau - auf Basis eines von mir entwickelten physischen Modells des Messestandes - die Kontaktaufnahme mit geeigneten Messebau-Unternehmen, das Einholen, Auswerten und Vergleichen von Angeboten sowie die Empfehlung zur Beauftragung des geeignetes Dienstleisters.

Der Messestand sollte das starke Wachstum des Unternehmens und die daraus resultierenden Nutzenvorteile für die Kunden kommunizieren. Dabei sollten die grundlegenden Unternehmens-Eigenschaften der Transparenz, der Seriosität, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit in der Standarchitektur und durch das Kommunikationskonzept gespiegelt werden.

Gemäß dieser aus der Unternehmensphilosophie erwachsenen Anforderungen entwickelte ich einen sehr offenen, transparenten und auf die persönliche Kommunikation ausgerichteten Messestand, der ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit ebenso bietet wie visuelle Anregung und zukunftsweisende Modernität.


Aufriss Messestand

Eyecatcher an den Ecken

Zwei Ecken der 324 qm großen Standfläche sind als "offene Schaufenster" ausgebildet und dienen als Eyecatcher der Erzeugung von Aufmerksamkeit. Auf der Fotoabbildung zu erkennen ist an der linken vorderen Ecke des Messestandes eine Vertikalfräse, ein Werkzeug, durch dessen Entwicklung und Einsatz sich Lobbe auf dem Nischenmarkt der Teersanierung als Marktführer positionieren konnte. Das über 100 kg schwere Wechselwerkzeug für Bagger steht in einem Modell eines Teersee-Ausschnitts und wird elektromotorisch angetrieben. Die rotierende Bewegung des Modells zieht die Blicke der Messebesucher am Schnittpunkt zweier Gänge an.

Drei Informationsebenen

Eine 27 Meter lange und geneigte Präsentationswand trennt den Publikumsbereich von den internen Räumen, zu denen neben drei Besprechungs- auch zwei Lagerräume und eine Küche zählen. Die Vorderseite der Präsentationswand wird aus gespannten und mit Fotomotiven bedruckten Stoffen gebildet, die hinterleuchtet sind. Die Stoffe zeigen die blassblauen Titelmotive der Bereichsbroschüren aus dem Printbereich und vermitteln einen ersten Eindruck der offerierten Dienstleistungen.

Die zweite Informationsebene bilden die Multimedia-Präsentationen auf den Plasmabildschirmen, die dritte Ebene ist das persönliche Beratungsgespräch.

Werden Interessenten zu einem persönlichen Beratungsgespräch in den geschlossenen Bereich geführt, so passieren sie die beleuchtete Präsentationswand wie eine Kinoleinwand und betreten die Besprechungsräume durch einen schmalen Gang wie einen Backstage-Bereich. Im übertragenen Sinne wird die erste Präsentationsebene sprichwörtlich durchschritten. Hier wird in tiefere Informationsebenen eingetaucht.

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